Quelle: fujifilm.eu
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Fujifilm X-T2

Nach über 10 Jahren, die ich nur mit Canon Produkten fotografiert habe, kam Ende 2016 ein „Neuanfang“. Mein Ansprüche an die Eigenschaften der Kamera haben sich im Lauf der Zeit geändert. Und Canon ruht sich zu sehr auf der eigenen Marktstellung aus, anstatt innovativ und attraktiv zu sein. Also kam der Wechsel.

Meine „Neue“ ist die Fujifilm X-T2, eine spiegellose Systemkamera mit APS-C Sensor. Die unglaubliche Bildqualität war ein ausschlaggebender Entscheidungspunkt. Namhafte Fachmagazine haben die X-T2 getestet und geschrieben, dass die Abbildungsleistung des neuen X-Trans Sensors an die eines Vollformatsensors heranreiche. Der helle und scharfe elektronische Sucher, WiFi, ein klappbares Display, zwei SD-Karten-Slots, 4K Video, die übersichtliche Anordnung und Haptik der Bedienelemente und das niedrige Gewicht sind weitere Austattungsmerkmale.

Außerdem bietet Fuji eine breitgefächerte Auswahl an exzellenten Objektiven. Einige davon gehören bereits zu meiner Ausrüstung (-> siehe Reiter „Objektive“).

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Fujinon XF 10-24mm F4.0 R OIS

Als Ultraweitwinkel habe ich mich für das XF 10-24mm entschieden. Und obwohl es ein Zoom und keine Festbrennweite ist, bietet es eine unglaublich gute Schärfeleistung bis in die Ecken. So bin ich zu der Brennweite von 10mm (KB äquiv. 15mm) zusätzlich noch flexibel und muss nicht immer sofort das Objektiv wechseln. Die Lichtstärke von F4.0 reicht mir für Landschaften vollkommen aus, so lange es keine Astroaufnahmen sein sollen. Der Bildstabilisator ist in diesem Brennweitenbereich nicht unbedingt erforderlich, aber eine willkommene Ergänzung, z.B. bei Low-Light Situationen.

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Fujinon XF16-55 mm F2.8 R LM WR

Das 16-55 ist das Standard-Zoom, das sogenannte „immer-drauf“. Es deckt den Kleinbildbereich von 24-84 mm ab, mit einer durchgehenden Lichtstärke von F2.8 und trotzdem einem niedrigen Gewicht. Sehr gut ist die Spezifikation „WR“, was bedeutet, dass das Objektiv abgedichtet ist gegen jegliche Wettereinflüsse und auch gegen Staub. Durch die neue Nano-GI Beschichtung werden Oberflächenreflektionen auf ein Minimum reduziert und der Linear-Motor sorgt für einen schnellen und vor allem leisen Autofokus.

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Fujinon XF16mm F1.4 R WR

Das 16mm Weitwinkel (24 mm KB-Äquivalent) kommt bei mir oft zum Einsatz, z.B. wenn ich Landschaften fotografiere und nicht so einen extremen Bildwinkel brauche. Entscheidend ist für mich hier, die atemberaubende Schärfe, von der Bildmitte, bis in den letzten Winkel. Ich habe im Weitwinkelbereich noch nie ein schärferes Objektiv besessen. Und das in Kombination mit dem ultraleichten Gewicht.

Die hohe Lichtstärke von F1.4 bietet außerdem einen Vorteil bei Nachtaufnahmen, oder auch Astrofotografie. Das XF 16mm spricht einfach für sich. Wetter- und staubgeschützt ist es auch.

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Fujinon XF50-140 mm F2.8 R LM OIS WR

Ein tolles Zoomobjektiv mit einem KB-Äquivalent von 75-210 mm und einer durchgehenden Lichtstärke von F2.8. Die Schärfeleistung ist hervorragend und trotzdem ist es leicht und daher perfekt, um es auch auf längeren Touren dabei zu haben. Oberflächenreflexionen werden durch die von Fujinon entwickelte, spezielle HT-EBC-Beschichtung und Nano-GI-Vergütung minimiert. Mit der effektiven Bildstabilisierung kann man auf bis zu fünf Blendenstufen zurückgreifen, um Bewegungen der Kamera auszugleichen und unscharfe Aufnahmen zu vermeiden.

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Sirui T-1205X

Wenn ich Städtetouren, oder längere Wanderungen mache, auf denen ich meine Fotoausrüstung komplett dabei haben will, dann ist das Gewicht ein wichtiger Faktor. Nach einer gewissen Tragezeit des vollen Rucksacks, merkt man jedes überflüssige Gramm. Somit versuche ich meine Ausrüstung dafür zu optimieren.

Darum benutze ich in diesen Situationen mein bewährtes Sirui T-1205X. Die Beinsegmente sind aus Carbonfasern hergestellt, wodurch das Stativ nur etwa 900 g auf die Waage bringt (ohne Kopf). Das Packmaß beträgt durch die vier Auszüge (fünf Segmente) gerade mal 35 cm – perfekt geeignet für den Transport am Rucksack – bei einer max. Höhe von ca. 130 cm. Ich führe meinen Rucksack im Flugzeug auch immer als Handgepäck mit, wo sich die Größe und das Gewicht auch sehr positiv auswirken.

Die Verarbeitung ist, wie von Sirui gewohnt, einfach genial. Die Auszüge fahren leicht aus, haben dabei aber nicht zu viel Spiel. Die Ring-Locks lassen sich gut bedienen. Die Beine lassen sich in drei Raststufen abwinkeln (21°/53°/85°). Durch die mitgelieferte kurze Mittelsäule, kann man auch eine min. Höhe von nur 13 cm erreichen. Eine Kamera-Objektiv-Kombi von ca. 3 kg, trägt das Stativ problemlos. Man sollte natürlich immer nur so viele Segmente ausfahren wie tatsächlich benötigt, um mehr Stabilität zu bekommen.

Insgesamt für mich die perfekte Alternative zu der teureren Konkurrenz (Gitzo, Novoflex, FLM, 3 Legged Thing…). Also eine absolute EMPFEHLUNG!

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Sirui T-1005X

Mein Arbeitstier. Es ist extrem gut verarbeitet, durch die Twist-Lock-Technik sehr schnell auf- und wieder abgebaut, hat eine gute Max.-Höhe (140 cm), und verzeiht auch mal eine nicht so pflegliche Behandlung, da es aus Aluminium hergestellt ist (was bei rauhen Bedingungen eben nicht immer möglich ist). Trotzdem ist das Gewicht (ohne Kopf) mit ca. 1,2kg relativ angenehm zu transportieren und durch das Packmaß von 41,5 cm passt es auch an den Fotorucksack.

Preis/Leistung eine absolute EMPFEHLUNG!

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Giottos MML3290B Einbein

Das Einbeinstativ kommt bei mir immer zum Einsatz, wenn ich mit wenig Licht arbeiten muss, aber keine Zeit habe ein Dreibein aufzubauen, bzw. wenn ich mich sehr flexibel bewegen muss. Vorrangig war das in der Vergangenheit bei Wildlife z.B. bei Walbeobachtungen. Gerade wenn man mit einem schweren Objektiv, wie dem 70-200mm längere Zeit arbeitet, entlastet das den Arm doch erheblich.

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Kugelkopf Cullmann Magnesit MB4

Der MB4 ist sehr hochwertig gearbeitet („Made in Germany“). Die Klemmung für die horizontale Drehung und der Kugel sind getrennt, ein Muss für mich. Die Klemmung der Kugel hat eine gut einstellbare Friktion, die sich jeder Kameraausrüstung anpassen lässt. Der Kugelkopf trägt bis zu 14kg, bei einem Gewicht von gerademal 410g, braucht man mehr??

Hilfreich ist auch die sichtbare 360°-Skala mit Gradeinteilung am Drehteller, für ein schnelles Panorama ideal.

Der Kugelkopf wird mit einem Wechselteller geliefert. Diesen habe ich sofort gegen eine Schnellwechselklemmung von ReallyRightStuff getauscht (B2-Pro II). Damit ist der Kugelkopf für mich Arca-Swiss kompatibel und so mit allen Platten kombinierbar, die ich im Einsatz habe.

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Sirui K-10X

Als zweiten Kugelkopf benutze ich den Sirui K-10X. Er ist deutlich leichter als der Cullmann Kugelkopf und eignet sich so ideal in Kombination mit meinem Reise-Stativ Sirui T-1205X.

Mit einem Eigengewicht von gerade einmal 350 g, hat er doch eine Belastbarkeit von stolzen 20 kg. Der Kugelkopf hat eine gute Haptik, d.h. die gummierten Drehknöpfe lassen sich gut bedienen, die Schnellklemmung bietet einen gute Halt. Die Friktion lässt sich einstellen, auch wenn die Einstellung zuerst etwas ungewohnt geht. Muss man einfach ausprobieren, bis es zur Kamera-Objektiv-Kombi passt. Die mechanische Verarbeitung ist klasse.

Preis/Leistung ist bei Sirui wie gewohnt sehr gut, kann ich also jedem nur empfehlen.

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Fotorucksack Lowepro Flipside 500 AW

Lange Zeit hatte ich einen Tamrac Expedition 7 als Rucksack. Der hatte aber von Grund auf ein sehr hohes Eigengewicht. Und wenn man an das Equipment wollte, musste man den Rucksack auf die Rückenfläche legen, so dass der eigene Rücken danach immer schmutzig wurde – bei schlechtem Wetter echt unangenehm.

Ganz anders der Lowepro. Der Zugriff zum Innenteil erfolgt über die Rückenfläche. Im Gemenge einer Großstadt kann so keiner an die Kameraausrüstung gelangen und beim Ablegen, bleibt der Tragebereich immer sauber. Finde ich toll.

Der 500AW ist die größte Ausführung der Flipside-Reihe. Er bietet viel Platz für meine Kameraausrüstung plus dem ganzen Zubehör, welches ich auf größeren Reisen mitnehme. Dazu kommt ein praktisches System um ein Stativ festzumachen. Auf Reisen hatte ich wegen der Größe nie Probleme ihn als Handgepäck mit in die Flugzeugkabine zu nehmen (anhängig vom Gewicht natürlich). Bei schlechtem Wetter lässt sich ein All-Weather-Cover herausziehen, welches dann den ganzen Rucksack schützt – sehr klasse.

Ich hatte ihn schon auf vielen anstrengenden und langen Wanderungen dabei, aber durch das gut gepolsterte Tragesystem (mit Hüftgurt) ist es für Rücken und Schultern nie unangenehm.

Seitdem ich auf ein kompakteres, spiegelloses Kamerasystem von Fuji umgestiegen bin, nutze ich wieder öfters meinen kleineren Rucksack, den Lowepro Flipside 400AW (siehe weiter unten).

Mehr Info zu den Flipside-Rucksäcken findet ihr hier: www.lowepro.de. Oder ein kurzes Video zum Flipside 500 AW bei Youtube.

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Fotorucksack Lowepro Flipside 400 AW

Seitdem ich von Canon auf eine kompaktere, spiegellose Systemkamera von Fuji umgestiegen bin, bleibt der 500 AW jetzt öfters zu Hause, denn ich kann die neue Ausrüstung auch bequem in dem kleineren Flipside 400 AW verstauen. Die sonstigen Merkmale sind exakt die gleichen, wie beim großen Bruder (siehe oben). Er ist ideal für kleinere Touren. Platz finden eine DSLR/DSLM, 2-4 Objektive (ja nach Größe) und etwas Zubehör. Ein (kleines) Stativ lässt sich auch hier über ein praktisches System aufschnallen.

Für größere Reisen muss dann aber doch der 500 AW wieder herhalten, denn mein komplettes Zubehör benötigt mittlerweile fast mehr Platz als die Kamera mit Objektiven.

Mehr Info zu den Flipside-Rucksäcken findet ihr hier: www.lowepro.de. Oder ein kurzes Video zum Flipside 400 AW auf Youtube.

B+W zirkularer Polfilter XS-Pro HTC

Die Polfilter von B+W (Schneider Kreuznach) sind das Beste was man auf dem Markt bekommt. Die Verarbeitung ist erstklassig. Für Weitwinkelobjektive ist die sehr dünne Ausführung ideal, denn so kann eine ungewollte Vignettierung vermieden werden. Ein zusätzlicher Schleif- und Poliervorgang bei der Produktion, stellt eine überragende Schärfe selbst mit sehr lichtstarken, apochromatischen Objektiven sicher. Eine neue Technik ermöglicht eine höhere Lichtdurchlässigkeit, ohne Verluste der Wirkungsfähigkeit der Polarisation.

Weitere Infos findet ihr hier: www.schneiderkreuznach.de

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Rollei Profi Graufilter, 100mm System

Um eine brillante Qualität zu erreichen, sind die Rollei-Filter aus optischem HD-Glas (H-K9L) gefertigt und beidseitig mehrfach beschichtet. Um einen seitlichen Lichteinfall zu vermeiden, ist auf dem Glas im Randbereich ein Schaumstoff aufgebracht, der zum Filterhalter hin abdichtet.

Die Filter zeichnen sich außerdem durch eine hohe Farbtreue, geringe Reflexionen und eine Nano-Vergütung aus. Sie sind zudem wasserabweisend, kratzfest und schmutzabweisend.

Ich arbeite momentan mit den Filtern in der Ausführung ND64 (6 Stops) und ND1000 (10 Stops), die den größten Nutzungsbereich für mich abdecken.

Mehr Informationen zu den Filtern findet ihr hier: rollei.de

Quelle: rollei.de
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Rollei Profi Rechteckfilter 100mm System

Der softe Verlauf ist perfekt für einen unregelmäßigen Horizont, wie z.B. bei Bergen und Tälern geeignet. Bei den Rollei Filtern ist der Verlauf sehr weich und ohne sichtbare Sprünge in der Graufärbung. Das ermöglicht eine extrem hohe Qualität in der Abbildung.

Der Reverse-Verlaufsfilter ist die perfekte Wahl bei Sonnenuntergängen hinter einem geraden Horizont. Die hellen Partien um die Sonne lassen sich abdunkeln und dem Himmel darüber angleichen.

Die Verarbeitung der Glas-Filter ist grundsätzlich sehr hochwertig.

Quelle: rollei.de
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Lee Filterhalter

Die Lee-Filterhalter bestechen durch eine präzise Fertigung. Obwohl sie aus Kunststoff gefertigt sind, sind sie unglaublich stabil. Das Set besteht aus zwei Filterhaltern und einem Tandem-Adapter, welcher eine unabhängige Rotation der beiden Halter erlaubt. So können Verlaufsfilter in zwei verschiedenen Winkeln ausgerichtet werden.

Quelle: enjoyyourcamera.com
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Lee Adapterringe

Meine Objektive haben 67, 72 und 77 mm Filtergewinde. Um den Lee-Filterhalter am Objektiv befestigen zu können, benötigt man noch die entsprechenden Adapter mit dem passenden Gewinde. Bei z.B. einem Ultraweitwinkel ist es wichtig darauf zu achten, dass man den WW-Adapterring (WeitWinkel) kauft. Dieser ist schmaler gedreht als der „normale“. Dadurch wird eine störende Vignettierung vermieden.

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Really Right Stuff L-Winkel

Das wichtigeste Zubehör für mich ist der L-Winkel. Die Winkel von ReallyRightStuff sind speziell für jedes Kameramodell angefertigt und passen wie angegossen.

Die Winkel haben eine Arca-Swiss-kompatible Fräsung und sind somit mit jeder entsprechenden Klemmvorrichtung kombinierbar.

Das geniale ist einfach der sekundenschnelle Wechsel zwischen Hoch- und Querformat. Der Winkel ist immer an meine Kamera geschraubt. Ohne ihn geht’s einfach nicht mehr.

Mehr Infos zu L-Winkeln von ReallyRightStuff findet ihr hier.

Quelle: reallyrightstuff.com

Mobiles Solar Panel mit 2 USB-Ports

Immer wieder gibt es Situationen, in denen ich irgendeinen Akku, oder ein Gerät aufladen muss, aber keine Steckdose oder andere Stromquelle in Reichweite ist. Auch eine Powerbank ist irgendwann leer.

Also habe ich mir ein mobiles Solar Panel von SNAN gekauft. Das Panel hat zwei USB-Ports mit einem max. Ladeausgangsstrom von 2A pro Port. Das ist für die kleine Solarfläche eine enorme Leistung.

Einigermaßen schönes Wetter mit Sonnenschein vorausgesetzt, kann man das Panel problemlos an den Rucksack hängen, oder irgendwo aufstellen und ganz bequem laden, was geladen werden muss.

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Kameragurt Sun-Sniper "The Pro"

Ich liebe diesen Kameragurt! Ich nutze ihn meistens bei Städtetouren oder kurzen Wanderungen, wenn ich die Kamera immer griffbereit haben will. Gerade für die Stadt ist er genial, denn im Gurt ist ein eingearbeitetes Stahseil, welches ein durchschneiden verhindert (Diebstahlsicherung). Außerdem hat er für den Schulterbereich ein Polster und einen Schock-Absorber, um Stöße abzufangen und das Tragen bei der Laufbewegung noch komfortabler zu machen.

EMPFEHLUNG!!

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Externer Akku Pack RAVPower®

Die Lithium-Polymer-PowerBank verfügt mit 23.000mAh über enorm viel Ladekapazität. Für mich wichtig sind die Ausgangsspannungen von 5V (USB-Ladung) und 12V für die Ansteuerung von Timelapse-Elektronik wie z.B. Schrittmotoren oder Motion-Control-Steuergeräten.

Durch die integrierte LCD-Anzeige hat man auch immer im Blick, wie hoch die Rest-Kapazität des Akkus ist. Das Aluminiumgehäuse sorgt für die nötige Wärmeabfuhr, wenn der Akku mal ordentlich belastet wird. Bei Kurzschluss oder Überstrom, wird das gerät automatisch abgeschaltet, um weitere defekte zu vermeiden.

Im Lieferumfang sind alle nötigen Ladeadapter.

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Lemix USB-Ladegerät für Fuji NP-W126S Akkus

Auf meinen Reisen bin ich immer einige tausend Kilometer mit dem Auto unterwegs und versuche vom jeweiligen Land so viel wie möglich zu sehen. Dadurch dass ich mit dem Zelt reise, habe ich selten eine Steckdose für das normale Ladegerät zur Verfügung. Aber die Kamera-Akkus müssen natürlich regelmäßig geladen werden.

Während der eine Akku im Einsatz ist, lade ich über den Lemix-Adapter den Reserve-Akku im Auto, oder über ein mobiles Solar-Panel wieder auf. Eine LED zeigt mir optisch an, wann der Ladevorgang beendet ist.

Den Lemix-Adapter gibt es für die verschiedensten Akku-Typen.

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Funkauslöser Hähnel Giga T Pro II

Der Hähnel Giga ist ein zuverlässiger Funkauslöser, der sich bequem auf den Blitzschuh montieren lässt. Er arbeitet mit 2,4GHz und ist somit weltweit lizenzfrei nutzbar.

Er bietet Intervall-, Serien-, Langzeit- und Timerfunktionen. Die Einstellungen lassen sich bequem über das LCD-Display vornehmen, welches auch auf Knopfdruck beleuchtet ist. Die Funkreichweite ist mit 100m angegeben, was ich aber bisher noch nie nutzen musste. Der haptisch gute, 2-stufige Auslöseknopf am Sender ermöglicht problemlos die Ansteuerung des Autofokus der Kamera.

Kleines Manko ist die Verwendung einer CR2032-Knopfbatterie im Sender und einer CR2-Fotobatterie im Empfänger. Es mindert vielleicht die Baugröße und das Gewicht, aber in der Pampa bekommt man solche Batterien nicht auf die Schnelle. Aus Erfahrung: immer Ersatz mitnehmen!

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GPS Tracker Wintec WBT-202

Wenn ich längere Touren laufe / wandere, schreibe ich gerne per GPS Tracker den ganzen Weg mit. Zum einen habe ich ein Profil der gesamten Tour, zum anderen kann ich die Wegepunkte nutzen, um meine Fotografien mit Geotags zu ergänzen, da meine DSLR kein eigenes GPS besitzt.

Da es kein Canon-eigenes Modul gibt, benutze ich seit ca. 2 Jahren den Wintec WBT-202. Das Gerät ist sehr leicht und handlich (etwa so groß wie eine Streichholzschachtel). Die Satellitensuche geht nach dem Einschalten relativ zügig. Der Tracker lässt sich mit einem Knopf ein-ausschalten und mit einem zweiten unterwegs POI’s setzen. Die Akkulaufzeit ist mit 28 Stunden angegeben (ohne Bluetooth), was sehr ordentlich ist. Reicht auch für Mehrtagestouren. Ich habe noch eine 2GB MicroSD eingesetzt. So habe ich jetzt 2 Mio. Wegepunkte zur Verfügung. Dadurch kann ich das Logging-Intervall sehr niedrig einstellen, was die Genauigkeit des Standortes für meine Fotos erhöht.

Ich habe mir eine Blitzschuh-Aufnahme an den Tracker gebastelt, sodass ich ihn (sagt ja der Name) auf den Blitzschuh meiner DSLM schieben und mittels Rendelschraube fixieren kann. So ist z.B. durch den integrierten Kompass möglich, die exakte Richtung zu loggen, in die ich beim fotografieren geschaut habe.

Die Verknüpfung der Geodaten mit meinen Fotos mache ich bisher ganz easy mit der Freeware Geosetter.

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LRTimelapse 4

LRTimelapse von Gunther Wegner ist mittlerweile DAS Standard-Werkzeug zur Bearbeitung und Erstellung von Zeitrafferaufnahmen.

Der Workflow erfolgt in Zusammenarbeit mit Lightroom. LRTimelapse wird beim Installieren zusätzlich als Plugin in LR integriert. So werden die Bildanpassungen in LR gemacht. Das Setzen von Keyframes, das Deflickern oder die Einstellungen für die Königsdisziplin, der „Heilige Gral“ – der Übergang von Tag zu Nacht – ohne sichtbare Sprünge, wird in LRTimelapse vorgenommen. Ebenso die Ausgabe als Video-Sequenz.

Mehr zur Software findet ihr hier: www.lrtimelapse.com

Und zum Thema Zeitraffer hier: www.gwegner.de

Quelle: lrtimelapse.com

Syrp Genie Mini

Mit dem Syrp Genie Mini lassen sich ganz einfach Drehbewegungen für Timelapse-Aufnahmen realisieren. Über eine eigene App werden Drehzeit und Drehwinkel eingestellt und dazu das richtige Intervall für die Auslösung. Mit einer Schrittauflösung von gerade einmal 0,005° lassen sich sehr feine Drehungen programmieren.

Der Genie Mini wird mittels Kabel mit der Kamera verbunden und kann so direkt die Kamera auslösen. Das Gerät ist leicht (nur 230 g), ist aber in der Lage im Panning 4kg und im Tilting 3kg zu tragen, bzw. zu drehen. Der Akku hält im Timelapse-Betrieb bis zu 48 Stunden, bei ca. 3 Stunden Ladezeit, also super für unterwegs.

Mehr Infos zum Genie Mini findet ihr hier.

Quelle: syrp.co.nz
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Quelle: syrp.co.nz
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Mengs Schnellwechselplatten und Klemmen

Um den Syrp Genie Mini nicht jedes mal auf ein Stativ schrauben zu müssen, benutze ich eine Arca-Swiss kompatible Schnellwechselplatte von Mengs, die unter den Mini geschraubt ist. Meine Stative haben alle Kugelköpfe mit Arca-Swiss-Aufnahme, so war dann auch dieser Umbau nur logisch.

Und um meine Kamera mit dem (dauerhaft) angeschraubten L-Winkel auf den Genie Mini zu befestigen, habe ich eine feste Klemme, ebenfalls von Mengs, auf den Mini geschraubt. Das erhöht zwar das Gesamtgewicht in der Kombination, aber es macht alles wesentlich praktischer und es lässt sich extrem schnell auf- und wieder abbauen.

Die Produkte von Mengs sind gut gearbeitet und haben ein klasse Preis-/Leistungsverhältnis.

Weitere Produkte von Mengs findet ihr hier.

Quelle: amazon.de
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